Das Leben

16
Aug

„Vom Millionär zum Tellerwäscher“

Vielleicht etwas drastisch formuliert, aber im Grunde trifft es das Ganze doch auf den Punkt. Ich würde sagen, dass jeder, der irgendwo zwischen 15 und 35 in den Beruf einsteigt Einkommensmillionär ist. Wenn wir das Einkommen bis zur Rente zusammenrechnen. Und genau um diesen Punkt geht es bei der Absicherung der Arbeitskraft. Wenn wir ein neues Auto kaufen stellt sich, relativ egal welchen Gegenwert das Auto hat, selten die Frage nach einer Vollkaskoversicherung. Diese wird einfach gemacht. Koste es, was es wolle! Die millionenschwere Arbeitskraft wird aber in vielen Fällen stark vernachlässigt. Dies ist doch sehr verwunderlich, da doch unser Einkommen die Planungsgrundlage für unser ganzes Leben darstellt.

 Bauen oder kaufen wir heute ein Haus, so nehmen wir unser aktuelles Einkommen als Grundlage. Ein Kind, ein zweites, ein drittes? Wieder schauen wir auf unseren Gehaltszettel. Ein neues Auto usw.. Immer und immer wieder. Und wenn wir ehrlich sind, gehen wir doch alle von einem steigenden Einkommen in der Zukunft aus. Stellt sich die Frage, warum sich viele nicht ausreichend um die Absicherung dieses Einkommens kümmern?

 Mich wird es schon nicht treffen ist eine häufige Aussage. Zugegeben die Wahrscheinlichkeit ist doch recht gering, aber über das Thema Wahrscheinlichkeit sollte man sich mal mit Menschen unterhalten, die es getroffen hat.

 Klar, die finanzielle Absicherung bei Berufsunfähigkeit ist ein komplexes Terrain. So sind etwa jüngere Arbeitnehmer in der gesetzlichen Rentenversicherung nicht mehr bei Berufsunfähigkeit geschützt, sondern nur noch bei Erwerbsminderung. Doch wer kennt schon den genauen Unterschied zwischen Erwerbsminderung und Berufsunfähigkeit? Und was leistet die gesetzliche Rentenversicherung, was bieten private Versicherungen? Wie wird ein verlässlicher Schutz bei Berufsunfähigkeit überhaupt erreicht? Und was ist eine „schwere Krankheiten Versicherung“? Und wie sieht das Ganze bei Selbständigen aus? Ich zahle ins Versorgungswerk ein, dann bin ich doch ausreichend abgesichert, oder? Im Zweifel mache ich doch einfach nichts, oder? Da ist das mit der Vollkaskoversicherung beim Auto schon einfacher, das gebe ich gerne zu.

Interessanterweise fragt eine Bank bei der Finanzierung einer Immobilie auch nicht nach der Absicherung der Arbeitskraft! Warum? Die Sicherheit für die Finanzierung stellt ja die Immobilie dar und wenn die Kredite nicht zurückgeführt werden können, wird halt die Immobilie verkauft.

Für uns stellt die Absicherung der Arbeitskraft die Sicherung der Existenz dar. Eine ausführliche, unabhängige Beratung ist absolut unumgänglich, da es sehr große Preis- und Leistungsunterschiede gibt.

Wir würden uns natürlich freuen, Ihr Berater für dieses wichtige Thema zu sein!


Antwort hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.