Das Leben

29
Mrz

Zum Schutz der Kinder!

Jeder Elternteil kann sich, auch Jahre später noch, an die Details der Geburt des Kindes erinnern. Dieser magische Moment und die daraus entstehende Verantwortung für ein neues Familienmitglied wecken tief in uns den Beschützerinstinkt. Dieser zeigt sich fortan im täglichen Leben. Aus eigener Erfahrung weiß ich wie es ist, wenn man Stunden im Internet nach dem besten und sichersten Kindersitz oder dem neuen, optimalen Fahrradhelm sucht. Entscheidend sind hier meistens die Preise aber ganz besonders auch die Sicherheit für die eigenen Kinder. Da gibt man gerne auch etwas mehr aus. Doch was passiert eigentlich, wenn dem Kind ein Missgeschick passiert und etwas zu Bruch geht? Oder noch viel schlimmer, was passiert wenn plötzlich unglückliche Schicksalsschläge die Familie treffen? Aber auch schöne Themen können Sorgen verursachen, wie z.B. ein Studium. Denn die Kosten hierfür schlagen auch auf das alltägliche Budget der Eltern.

Zum Schutz der Kinder und der Familie! Mit diesem Thema wollen wir uns nun näher beschäftigen.

Privathaftpflicht

Als Eltern verfügen Sie im Normalfall bereits vor der Geburt des Kindes über eine Familienprivathaftpflichtversicherung. Hier sind Kinder ab der Geburt ohne zusätzlichen Beitrag mitversichert und alle zukünftigen kleinen und großen Pannen des Kindes sollten darüber versichert sein. Prüfen Sie __ bitte die Regelungen im Bereich der Aufsichtspflicht und die Erstattungshöhen für nicht deliktfähige Kinder unter 7 Jahren. Hier könnten ggf. Leistungslücken vorhanden sein.

Krankenversicherung

Generell sind die Kinder über ihre Eltern in der gesetzlichen Krankenversicherung mitversichert. Optional besteht die Möglichkeit über eine Krankenzusatzversicherung gezielte Leistungen (Kieferorthopädie, Heilpraktiker, freie Klinik- und Arztwahl etc.) zu erweitern. Sind die Eltern privat oder Beihilfe versichert, ist dies beim jeweiligen Anbieter ebenso möglich. Vorteilhaft ist eine daraus entstehende bestmögliche medizinische Behandlung.

Unfall-, Invaliditätsversicherung, Schulunfähigkeit

Dieser Schutz ist sicher eine Überlegung wert, denn der gesetzliche Versicherungsschutz beginnt erst mit dem Eintritt in die Schule und gilt auch nur auf dem Weg dorthin. Die Unfallversicherung sichert die finanziellen Folgen eines schweren Unfalls ab. Die Invaliditätsversicherung stellt hier eine sinnvolle Erweiterung zur Unfallversicherung dar, da hier auch Folgen von schweren Krankheiten mitversichert sind. Die Schulunfähigkeitsversicherung geht noch einen Schritt weiter und sichert schon in jungen Jahren ein langes Einkommen für die Kinder ab, welches ggf. durch Unfall oder Krankheit nicht mehr erzielt werden kann. Diese Schulunfähigkeitsversicherung kann später in eine Berufsunfähigkeitsversicherung umgewandelt werden.

Arbeitsunfähigkeit/Pflege/Tod der Eltern

Wird ein Elternteil durch einen schweren Schicksalsschlag getroffen und es entfällt ein laufendes Einkommen oder es entstehen sogar noch weitere Kosten durch eine Pflegebetreuung können diese finanziellen Einbußen nicht mehr aufgefangen werden. Die Folgen könnten den Verlust von sämtlichen Finanzreserven bis hin zum Verkauf der Immobilie bedeuten. Im Todesfall entstehen unabhängig vom schmerzlichen Verlust der Person ebenfalls große finanzielle Risiken. Bezogen auf jede hier genannte Gefahr, können gezielte Vorsorgelösungen diese Risiken vermeiden oder zumindest die finanziellen Lasten reduzieren.

Kapitalanlage

Von der klassischen Ausbildungsversicherung bis zum 18. Lebensjahr sollte man eher Abstand nehmen. Dennoch empfiehlt es sich für die Kinder mtl. Geld anzusparen. Denn mit zunehmendem Alter werden die Kosten steigen (Schullandheim, Führerschein, PKW, Studium etc.). Um sich finanzielle Polster zu schaffen, bietet sich eine kleine mtl. Sparrate an um sich für größere Ausgaben vorzubereiten und das Familienbudget später zu entlasten. Diese Sparrate kann z.B. über einen Fondssparplan angespart werden. Wenn Sie diesen Sparplan sehr lange auslegen und mit Versicherungsbausteinen sinnvoll kombinieren möchten, bietet sich auch eine fondsgebundene Versicherung an. Bei beiden Bausteinen können Sie während der Vertragslaufzeit auf das Kapital zugreifen, wenn es nötig ist. Ansonsten legen Sie das finanzielle Fundament für eine rosige Zukunft Ihrer Kinder.

Trotz aller Absicherungsbemühungen bleibt ein Risiko bestehen, gegen das verheiratete Eltern sich selbst und ihre Kinder nicht schützen können, das aber oft die besten Vorsorgepläne torpediert: Die Scheidung. Bei einer Scheidungsquote von fast 50% ist eine Scheidung der häufigste Tod vieler Eigenheime, vieler Vorsorgeverträge und Absicherungen. Platz zwei belegt der Verlust des Arbeitsplatzes. Erst dann kommen die harten Risiken wie Berufsunfähigkeit oder Tod.

So individuell wie Ihre Kinder sind, so individuell sorgen Familien für Ihren Nachwuchs und sich selbst vor. Dies liegt zum einen am zur Verfügung stehenden Budget und natürlich auch am vorhandenen Sicherungsbedürfnis, den unser Eingangs erwähnter Beschützerinstinkt, vorgibt.

Sie haben Fragen zum individuellen Schutz Ihrer Familie?

Wir sind für Sie da und freuen uns auf Ihre Anfrage!


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